Liebe Lerchenbergerinnen und Lerchenberger,
herzlich möchte ich Sie zu einer Gemeinschaftsaktion einladen,
an der auch jedes Jahr die Mitglieder des Ortsbeirates, Ortsvorsteherin,
unsere Kitas, Regenbogentreff die beiden Schulen und unsere Vereine
teilnehmen: Der Dreck-weg-Tag bzw. die Junior-Dreck-weg-Woche für
die Jugendbildungseinrichtungen.
Wir treffen uns am Samstag, den 21. März um 10 Uhr am Haupteingang
Bürgerhaus, um dann mit Handschuhen, Müllsäcken und
Zangen ausgestattet gemeinschaftlich über den Lerchenberg zu
ziehen und „Frühjahrsputz“ zu machen.
Um 12 Uhr treffen wir uns wieder im Bürgerhaus zum gemeinschaftlichen
Mittagessen auf Einladung der Stadt. Es wäre schön, wenn
Sie sich dafür anmelden würden: Entweder bei der Ortsverwaltung
unter Tel. 78171 oder Sissi.Westrich@stadt.mainz.de oder über
den Entsorgungsbetrieb www.eb-mainz.de, der den Tag organisiert.
Der Dreck-weg-Tag ist ergänzend zu dem, was die Stadt regelmäßig
leistet, notwendig und zeigt, dass wir uns alle für unseren
Stadtteil verantwortlich fühlen.
Ich danke bei dieser Gelegenheit all denen, die sich regelmäßig
um die Sauberkeit kümmern:
Eltern, die mit ihren Kindern losziehen, um Waldstücke zu säubern,
Bürger/innen, die eine unausgesprochene Patenschaft für
ein bestimmtes Gebiet übernommen haben,
Spielplatzpaten, Beetpaten/Grünkoordinator im Einkaufszentrum,
Bankprojektleiter und die Kinder und Jugendlichen, die sich um die
von ihnen gestaltete Bank und das Umfeld kümmern.
Es wär schön, von ihnen allen namentlich zu wissen, um
Ihr Schaffen würdigen zu können. Also sagen Sie doch in
der Ortsverwaltung Bescheid, welche Aufgabe Sie sich (wenn natürlich
auch unverbindlich) gesetzt haben.
Wenn der Frühling naht, tritt in aller Bewusstsein wieder das
Thema Brunnen.
Wie bei der Auftaktveranstaltung für die Planungswerkstatt
Einkaufszentrum am 2. Februar deutlich wurde, herrscht ein großes
Einvernehmen, dass die Frage eines sprudelnden Brunnens sehr eng
verknüpft ist mit der erlebbaren Attraktivität des Einkaufszentrums
als Stadtteil-Raum.
Wir müssen uns von dem Gedanken verabschieden, dass es uns
gelingen kann, die erforderlichen 7.500 Euro für die Laufzeit
Mai bis September aus eigener Kraft über Sponsoring erreichen
zu können.
Dank Einzelspender und den Käufern und Spendern der Lerchenberger
Postkarte sind wir letztes Jahr auf einen beachtlichen Betrag von
2.281,39 € gekommen – ein Betrag, der aber nur eine geringe
Laufzeit absichern kann.
Ich bitte Sie, auch mit Blick auf 2015 zu spenden, Aktionen zugunsten
des Brunnens durchzuführen und Sponsoren anzusprechen. Ich
werde auch Firmen anschreiben. Allerdings wird das kaum die Laufzeit
des Brunnens abdecken können und ist auf Dauer auch keine Lösung.
Ein Lösungsweg könnte sein, dass aus Mitteln der Sozialen
Stadt für eine Brunnentechnik gesorgt wird, die weit weniger
Kosten verursacht und wir Unterstützung auch außerhalb
des Stadtteils über Spenden, die die Stadt als solche bekommt,
erreichen.
Auch diesen Weg müssen wir versuchen, zu beschreiten - gemeinschaftlich,
da die Soziale Stadt vom Einsatz und den Vorschlägen der Bürger
lebt.
Ihre Ortsvorsteherin
Sissi Westrich
|